Diclo KD 75 akut

Beschreibung

Diclo KD 75 akut ist eine schnell freisetzende Darreichungsform (Hartkapsel) die den Wirkstoff Diclofenac-Natrium in magensaftresistenten Pellets enthält. Durch die innovative Galenik kommt es zur schnellen Freisetzung des Wirkstoffs bei gleichzeitigem Schutz der Magenschleimhaut. Es werden hohe Plasmaspiegel in kurzer Zeit erreicht (ähnlich schnell wie nach einer i.m. Injektion).

Diclo KD 75 akut mit dem Wirkstoff Diclofenac-Natrium wirkt bei:

  • akuten Arthritiden
  • chronischen Arthritiden, insbesondere bei rheumatischer Arthritis
  • Spondylitis ankylosans und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen
  • Reizzuständen bei Arthrosen und Spondylarthrosen
  • entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen
  • schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen

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Diclo KD 75 akut

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Pflichtangaben

DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin

Diclo KD® 75 akut, 75 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Wirkstoff: Diclofenac-Natrium. Verschreibungspflichtig.

Zus.:

1  Hartkapsel enthält 75 mg Diclofenac-Natrium. Sonst. Bestandt.: Mikrokristalline Cellulose, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Erythrosin (E 127), Gelatine, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer, Natriumdodecylsulfat, Povidon, Propylenglycol, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid (E 171), gereinigtes Wasser.

Anw.:

Symptomatische Behandlung von Schmerz und Entzündung bei: akuten Arthritiden (einschließlich Gichtanfall); chronischen Arthritiden, insbesondere rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis); Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen; Reizzuständen bei Arthrosen und Spondylarthrosen; entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen; schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen.

Gegenanz.:

Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonstigen Bestandteile; bekannte Reaktionen von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. anderen nichtsteroidalen  Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) in der Vergangenheit; ungeklärte Blutbildungsstörungen; aktive Magen- od. Darmgeschwüre, Blutungen od. Perforation; bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorraghien (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung); gastrointestinale Blutungen od. Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR; zerebrovaskuläre od. andere aktive Blutungen; schwere Leber- od. Nierenfunktionsstörungen; bekannte Herzinsuffizienz (NYHA II–IV), ischämische Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlusskrankheit und/od. zerebrovaskuläre Erkrankung; Schwangerschaft im letzten Drittel; Kinder u. Jugendliche unter 18 Jahren.

Nebenw.:

Erhöhtes Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (z. B. Herzinfarkt od. Schlaganfall). Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) im zeitlichen Zusammenhang mit systemischer Anwendung von NSAR. Bei neuem Auftreten oder Verschlimmerung von Zeichen einer Infektion während der Anwendung von Diclo KD 75 akut Empfehlung an Patienten, unverzüglich den Arzt aufzusuchen. Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose); hämolytische Anämie. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Bei Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden. Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag u. Hautjucken; Urtikaria. Anweisung an Patienten, bei Auftreten von Urtikaria umgehend den Arzt zu informieren u. Diclofenac nicht mehr einzunehmen. Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen (einschl. Hypotonie, Tachykardie und Schock); Angioödem (einschl. Gesichtsödem). Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist Diclo KD 75 akut nicht mehr einzunehmen und sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Psychotische Reaktionen; Depression; Angstgefühle; Alpträume; Schlaflosigkeit. Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit; Schläfrigkeit; Sensibilitätsstörungen; Störungen der Geschmacksempfindung; Parästhesien; Gedächtnisstörungen; Desorientierung; Krämpfe; Zittern; Schlaganfall; Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber od. Bewusstseinstrübung. Prädisponiert scheinen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, mixed connective tissue disease) zu sein. Sehstörung; Verschwommensehen; Doppeltsehen. Tinnitus; Hörstörungen. Palpitationen; Brustschmerz; Ödeme; Herzinsuffizienz; Herzinfarkt; Kounis-Syndrom. Hypertonie; Vaskulitis. Asthma (einschließlich Atemnot); Pneumonitis. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall; geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können. Dyspepsie; Flatulenz; Bauchkrämpfe; Inappetenz; gastrointestinale Ulzera (unter Umständen mit Blutung und Durchbruch); Hämatemesis; Meläna; blutiger Durchfall; Stomatitis (einschl. ulzerativer Stomatitis); Glossitis; Ösophagusläsionen; Beschwerden im Unterbauch (z. B. Colitis einschl. blutender Colitis od. Verstärkung von Colitis ulcerosa/Morbus Crohn); Obstipation; Pankreatitis; diaphragmaartige intestinale Strikturen; ischämische Kolitis. Bei Auftreten von stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Meläna oder Hämatemesis soll der Patient das Arzneimittel absetzen u. sofort einen Arzt aufsuchen. Erhöhung der Serumtransaminasen; Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie; akute Hepatitis mit oder ohne Ikterus (sehr selten fulminant verlaufend, auch ohne Prodromalsymptome); Lebernekrose, Leberversagen. Leberwerte bei einer Langzeittherapie regelmäßig kontrollieren. Alopezie; Exantheme; Ekzeme; Erytheme; Photosensibilisierung; Purpura (auch allergische Purpura) u. bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom u. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom); exfoliative Dermatitis. Ausbildung von Ödemen, insbesondere bei Patienten mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuffizienz; Nierengewebsschädigungen (interstitielle Nephritis, Papillennekrose), die mit akuter Niereninsuffizienz, Proteinurie und/oder Hämaturie einhergehen können; nephrotisches Syndrom. Die Nierenfunktion sollte daher regelmäßig kontrolliert werden.

Weit. Hinw. s. Fach- und Gebrauchsinfo.

Stand: 08/2019