Wirkweise von Methocarbomol

Der Wirkstoff Methocarbamol ist ein zentral wirkendes Muskelrelaxans. Es entfaltet seine muskelrelaxierende Wirkung über die Hemmung der polysynaptischen Reflexleitung im Rückenmark und in subkortikalen Zentren.

Methocarbamol wirkt dabei als Interneuronenmodulator. In der Folge werden weder der physiologische Skelettmuskeltonus, noch die motorische Endplatte beeinflusst. Der Wirkstoff vermindert einen erhöhten Spannungszustand der Skelettmuskulatur. Da diese Verspannung von Muskelgruppen (Hartspann) häufig schmerzhaft ist, wirkt Methocarbamol indirekt auch analgetisch

Methocarbomol

  • ist ein zentrales Muskelrelaxans, das schmerzhafte Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago), gut und rasch beseitigt.
  • ist im Gegensatz zu anderen Muskelrelaxanzien gut verträglich
  • führt in therapeutischen Dosen nicht zu Abhängigkeit oder Toleranzentwicklung.
  • hat nur mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass diese Aktivitäten einzuschränken sind falls Schwindel und Benommenheit auftreten.