Lactobacillus plantarum I1001

Verfügen Frauen über ausreichend Östrogene, grobgesagt zwischen Pubertät und Menopause, sorgen Laktobazillen (Milchsäurebakterien) durch die Bildung von Milchsäure für ein saures Milieu. Der natürliche pH-Wert der Scheide liegt daher zwischen 3,5 und 4,2. Dieser pH-Wert ist wichtig, um die Flora der Scheide im Gleichgewicht zu halten. Bleibt er stabil, werden das Eindringen und die Vermehrung unerwünschter Keime gehemmt. Sind zu wenige Laktobazillen vorhanden, wird der natürliche Abwehrmechanismus der Scheide vor Infektionen stark beeinflusst.

Laktobazillen - natürlicher Abwehrmechanismus gegen Krankheitserreger

Einige Laktobazillen haben nicht nur die Eigenschaft Milchsäure zu produzieren, um den physiologischen pH-Wert der Scheide einzustellen und so die natürliche Vaginalflora aufrechtzuerhalten. Der Laktobazillen-Stamm Lactobacillus plantarum I 1001 kann beispielsweise zusätzlich das Wachstum von Candida albicans und Candida glabrata hemmen und überlebt die gleichzeitige Anwendung einer Vielzahl von Antimykotika und Antibiotika. Er besitzt weiterhin die Fähigkeit eine Schutzschicht auf der Vaginalhaut zu bilden und so andere, krankheiterregende Mikroorganismen abzuwehren. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem wichtigen Gegenspieler von krankheitserregenden Keimen.