Reduziertes Rückfallrisiko dank Aufbau-Therapie mit Laktobazillen

Rund 75 Prozent aller Frauen machen in ihrem Leben unliebsame Bekanntschaft mit Scheidenpilz. Die meisten von ihnen bleiben nach der Akut-Therapie mit einem Antimykotikum beschwerdefrei. Doch in etwa neun Prozent der Fälle(1) kehrt die Pilzinfektion wieder. Manche Frauen erkranken so häufig an Scheidenpilz, dass die Infektion durchaus als chronisch bezeichnet werden kann. Für sie gibt es eine gute Nachricht: Eine Aufbau-Therapie mit Laktobazillen vom Stamm Lactobacillus plantarum l1001 (KadeFungin® FloraProtect) kann die Scheidenflora regenerieren und stabilisieren. Einem Wiederaufflammen der Infektion kann so in vielen Fällen wirkungsvoll vorgebeugt werden, wie eine klinische Studie zeigte.(2)

Leiden Frauen unter häufig wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen, kann dies eine Reihe von Ursachen haben – etwa eine genetische Veranlagung oder eine Zuckerstoffwechselstörung. Aber auch eine gestörte Hautbarriere, zum Beispiel bei Neurodermitis-Patientinnen, kann Pilzinfektionen begünstigen – genauso wie ein durch chronische Stressbelastung oder andere Faktoren geschwächtes Immunsystem.

Warum es wirklich jede Frau treffen kann

Antibiotika spielen bei der Entstehung von Scheidenpilz bekanntermaßen eine besondere Rolle, da sie die nützlichen Laktobazillen in der Scheidenflora beeinträchtigen und so die unkontrollierte Vermehrung der Pilzsporen begünstigen. Da Frauen besonders häufig Antibiotika vom Arzt erhalten, ist keine Frau vor wiederkehrenden Infektionen sicher. Einer groß angelegten Studie zufolge ist die Wahrscheinlichkeit einer Antibiotika-Verordnung bei Frauen aus ungeklärten Gründen 27 Prozent höher als bei Männern.(2) Die Studie, die in insgesamt 12 Industrieländern durchgeführt wurde, ermittelte, dass in der Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen knapp 20 von tausend Frauen pro Tag eine Tagesdosis eines Antibiotikums erhalten, während es bei den Männern nur 13 sind. Mit dem Alter steigt demzufolge die Zahl der verordneten Antibiotika-Tagesdosen stetig an.(2)

Bei wiederkehrenden Infektionen zum Frauenarzt

Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen an Scheideneingang und Schamlippen sowie ein geruchloser, quarkähnlicher, weißer Ausfluss – die Symptome sind für die betroffenen Frauen äußerst unangenehm. Dennoch ist Scheidenpilz eine an sich ungefährliche Infektion, die auch gut in Eigenregie behandelt werden kann. Unter den rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen Antimykotika hat sich die 3-Tages-Therapie KadeFungin®3 mit dem Wirkstoff Clotrimazol besonders bewährt, die die Symptome rasch abklingen lässt. Kommt es jedoch nach der Akutbehandlung zu einer erneuten Infektion, gehört die Erkrankung in die Hände des Frauenarztes. Mithilfe von Laboruntersuchungen kann er die Erreger bestimmen und die Therapie anpassen.

Scheidenflora stärken, um Rückfällen vorzubeugen

Was nach einmaliger Erkrankung sinnvoll ist, ist nach mehreren Rückfällen unabdingbar: Um einem Wiederaufflammen der Infektion vorzubeugen, kommt es darauf an, die aus dem Gleichgewicht geratene Scheidenflora wiederaufzubauen und zu stabilisieren. Denn nur ein gesundes saures Milieu kann Bakterien und Pilzsporen an der erneuten Ausbreitung hindern. Um die natürlich schützende Scheidenflora wiederherzustellen, ist die Anwendung einer Aufbau-Therapie wie KadeFungin® FloraProtect mit Laktobazillen sinnvoll. Der enthaltene Bakterienstamm Lactobacillus plantarum l1001 haftet an der Scheidenhaut an und bildet einen Schutzfilm, der krankmachenden Erregern die Ansiedelung erschwert und sie in ihrem Wachstum hemmt.

Zusätzliche Aufbau-Therapie – doppelter Nutzen

Die in KadeFungin® FloraProtect enthaltenen Laktobazillen sind widerstandsfähig gegen die meisten Antimykotika und Antibiotika und auch in entzündetem Vaginalgewebe wirksam. Die Aufbau-Therapie kann daher unmittelbar nach der Akut-Therapie angewendet werden. Die gute Nachricht für alle, die unter häufig wiederkehrenden Pilzinfektionen leiden: Eine klinische Studie(3) belegte, dass Frauen, die zusätzlich zur Akut-Therapie mit Clotrimazol KadeFungin® FloraProtect anwendeten(4), nur halb so oft Rückfälle erlitten wie bei der Akut-Therapie mit Clotrimazol allein. Die überwiegende Mehrzahl der mit KadeFungin® FloraProtect behandelten Studienteilnehmerinnen (73 Prozent) war auch nach vier Monaten noch beschwerdefrei.

Scheidenpilzinfektionen besser vorbeugen

  • Auf der Toilette von vorn nach hinten wischen – verhindert, dass Darmbakterien in die Scheide gelangen.
  • Mit klarem Wasser waschen. Seifen und Intimsprays können die sensible Haut irritieren und anfällig für Erreger machen.
  • Leichte Unterwäsche und atmungsaktive Slipeinlagen benutzen.
  • Bei Neigung zu Scheidenpilz keine Tampons verwenden – sie können Erregern als Nährboden dienen. Besser atmungsaktive Binden verwenden.
  • Kondome benutzen – vor allem beim Sex mit einem neuen Partner.
  • Immer auf ein Handtuch setzen – ob im Schwimmbad oder in der Sauna.
  • Immunsystem stärken – z. B. mit Schlaf und einer gesunden Ernährung.
  • Die Scheidenflora aufbauen – z. B. mit KadeFungin® FloraProtect.

Weitere Informationen unter www.kadefungin.de und www.scheidenpilz.com

Quellen:

1 Foxman B et al.: Prevalence of Recurrent Vulvovaginal Candidiasis in 5 European Countries and the United States: Results from an Internet Panel Survey. J Low Genit Tract Dis 2013;17(3)340-5
2 Schröder W et al.: Gender differences in antibiotic prescribing in the community: a systematic review and Meta-analysis, doi.org/10.1093/jac/dkw054
3 Palacios S. et al.: Is it possible to prevent recurrent vulvovaginitis? The role of Lactobacillus l1001 (ECT7504) Eur J Clin Microbiol Infect Dis (2016) DOI 10.1007/s10096-016-2715-8
4 Zweimonatige Anwendung, jeden zweiten Tag, exklusive Tage der Menstruation

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