„DR. KADE hat eine weibliche DNA“ - Interview mit Katja Schädlich zum Weltfrauentag

Tradition trifft auf Emanzipation. Bei dem Familienunternehmen DR. KADE spielt nicht nur das Thema Frauengesundheit eine zentrale Rolle, auch wird in der täglichen Arbeit die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen gelebt. Ein Gespräch mit Katja Schädlich, Chief People Officer bei DR. KADE.

Katja, welche Verbindung siehst Du zwischen den Begriffen Frauen und DR. KADE?
Die Verbindung von DR. KADE zum weiblichen Geschlecht ist im positiven Sinne vielfältig. Durch meine Personaler-Brille betrachtet denke ich natürlich zuerst an unsere hausinterne Frauenquote von rund 65 Prozent. Und auch auf der Produktseite haben wir ja einen sehr weiblichen Kontext. Ich habe noch keine Frau getroffen, der KadeFungin nichts sagt. Und das über alle Altersgruppen hinweg. Alles in allem kann ich also sagen: DR. KADE hat eine weibliche DNA.

Ist Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen aus Deiner Sicht heute noch ein großes gesellschaftliches Thema?
Leider ja. Und ehrlich gesagt finde ich die Diskussionen um geschlechterspezifisches Lohngefälle und Vorstandsquoten beschämend. In dem Sinne, dass man sie in unserem Land offenbar nach wie vor führen muss.

Spielt Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen bei DR. KADE eine Rolle?
Ich bin sehr stolz darauf sagen zu können: Nein. Vielleicht liegt es auch daran, dass DR. KADE stets von starken Frauen aus unserer Eigentümerfamilie beeinflusst wurde. Bei uns ist also traditionell Frauenpower im Spiel. Und aktuell wird nicht nur in Führungspositionen fast jede zweite Stelle von einer Frau verantwortet, auch unser sechsköpfiges Managementteam besteht zur Hälfte aus Frauen.

Kannst Du von negativen beruflichen Erfahrungen berichten, die Du als Frau außerhalb von DR. KADE gemacht hast?
Ja. Ich bin im Personalbereich beschäftigt, also in einer klassischen Frauen-Domäne. Dennoch war das Umfeld, in dem ich in meiner Zeit vor DR. KADE tätig war, extrem von Männern dominiert. Als eine der wenigen Frauen meiner Hierarchieebene war es zuweilen anstrengend, mich mehr behaupten zu müssen als meine männlichen Kollegen. Ich empfand es stets als unnötig kräftezehrend, wenn ich meine Ellenbogen ausfahren musste, um mein Terrain zu verteidigen. Viel lieber hätte ich meine Energie zu 100 Prozent für meine eigentlichen Aufgaben aufgewendet.

Was kannst Du aus Deiner Erfahrung als Personalchefin Frauen beruflich mit auf den Weg geben?
Ich beobachte, dass die jüngeren Generationen an Frauen es durchaus leichter haben. Sie wurden hin zu mehr Selbstbewusstsein erzogen, sind sehr gut ausgebildet und im positiven Sinne ehrgeizig. Dies schützt jedoch per se leider noch nicht vor Diskriminierung. Mein Tipp an alle Frauen: Zieht Eure Teflon-Hose an, lasst Euch nicht beirren und schon gar nicht einschüchtern!

Warum sollten Frauen sich bei DR. KADE bewerben?
Wir sind einfach ein guter Arbeitgeber, bei dem es keine Gender-Unterschiede gibt. Und wir sind uns sehr bewusst darüber, dass mindestens die Hälfte aller High Potentials weiblich sind. Bei uns gibt es viele Frauen, die andere Frauen verstehen und fördern. Auch berücksichtigen wir bestmöglich die lebensphasen-spezifischen Anforderungen unserer Mitarbeiterinnen und bieten familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an. Und natürlich wertschätzen wir die typisch weiblichen Attribute: Engagement für die Sache, Leistungsorientierung und Teamgeist!

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