Typische Symptome bei Vitaminmangel

Fehlt es dem Körper an Vitaminen, kann sich das auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Müdigkeit und vermehrte Infektanfälligkeit sind häufig Symptome. Ein Mangel an Vitamin D kann, vorallem bei Kindern, auch ernste Folgen haben.

Anzeichen von Vitaminmangel sind unterschiedlich stark ausgeprägt

Auch Kinder, insbesondere "schlechte Esser" mit einer andauernden Vitaminunterversorgung, sind gelegentlich von Mangelerscheinungen betroffen.
Die Symptome von Vitaminmangel sind vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt. Sie reichen von Müdigkeit über Konzentrationsstörungen bis in seltenen Fällen  hin zu Erweichung der Knochen.

Mangelerscheinungen einzelner Vitamine

Jedes Vitamin erfüllt im Körper spezifische Aufgaben. Deshalb kommt es auch zu unterschiedlichen Mangel-Symptomen.
Häufige Symptome bei Vitaminmangel sind

  • Vitamin C - Müdigkeit, Infektanfälligkeit, allgemeine Leistungsschwäche, Gelenkschmerzen, bei massivem Mangel Zahnfleischbluten, Wundheilungsstörungen
  • Vitamin D - Nervosität, nachlassende Knochenfestigkeit, bei Kindern Rachitis, schwache Muskulatur, mangelhafte Zahnbildung
  • Vitamin B1- Kreislaufprobleme, neurologische Störungen wie z.B. Fußbrennen
  • Vitamin B2 - eingerissene Mundwinkel, Hautausschlag (Exanthem)
  • Vitamin B6 - Entzündungen der Haut und Schleimhaut, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen
  • Vitamin B12 - Müdigkeit, permanente Abgeschlagenheit, Blässe, allgemeine Leistungsschwäche
  • Vitamin A - trockene, schuppige Haut, Sehstörungen (sehr selten)
  • Vitamin E - trockene Haut, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit

Symptome von Vitamin-C-Mangel

Speziell in der kalten Jahreszeit benötigt der Körper zur Abwehr von Infekten eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C. Vielen Menschen ist bekannt, dass Zitrusfrüchte (Apfelsinen, Zitronen, Grapefruits) besonders viel Vitamin C enthalten. Auch in heimischen Gemüsen und Kräutern, z.B. in Petersilie, Brokkoli und Grünkohl, ist viel Vitamin C enthalten. Trotzdem reicht die Vitamin-C-Zufuhr durch Lebensmittel manchmal nicht aus, um die normale Funktion des Immunsystems zu unterstützen. Das bekannteste Symptom von Vitamin-C-Mangel ist eine vermehrte Infektanfälligkeit. Ein Mangel kann aber auch zu depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und Gelenkschmerzen führen.

Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist vor allem wichtig für die Stabilität der Knochen. Der Körper kann das Vitamin selbst bilden – er benötigt dazu allerdings ausreichend Sonnenlicht. Ein kleiner Anteil des täglichen Vitamin-D-Bedarfs wird auch durch die Nahrung (z.B. aus Fisch und Pilzen) aufgenommen.
Mehr als jeder zweite Deutsche leidet an Vitamin-D-Mangel, auch Kinder können von Mangel-Symptomen betroffen sein.

Symptome von Vitamin-D-Mangel

Besonders bei Kindern kann eine zu niedrige Vitamin-D-Versorgung ernste Folgen für den Körper haben.
Im schlimmsten Fall führt ein Mangel zur schweren Wachstumsstörung Rachitis. Kinder, die an Vitamin-D-Mangel leiden, neigen manchmal auch zu schwach ausgeprägter Muskulatur und schlechter Zahnbildung.
Bei Erwachsenen kann Vitamin-D-Mangel zu Knochenerweichung und Knochenschwund (Osteoporose) und auch zu verstärkter Nervosität und Reizbarkeit führen.

Weiterführende Informationen

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