Tipps bei Eisenmangel

Die wirksamste Maßnahme, um einem Eisenmangel vorzubeugen, ist eine ausgewogene Ernährung. Damit der Körper das Spurenelement aus der Nahrung optimal aufnehmen kann, ist es ratsam, eisenreiche Speisen in Kombination mit bestimmten anderen Lebensmitteln zu verzehren.

Vitamin C hilft dem Körper, Eisen optimal zu verwerten

Der Körper kann eisenreiche Lebensmittel besser verwerten, wenn ihm gleichzeitig Vitamin C zugeführt wird. Bereits 100 Milligramm Vitamin C führen zu einer deutlich verbesserten Resorption (d.h. Aufnahme und Verwertung) des Spurenelements.

Die Aufnahme von eisenreicher Nahrung und Vitamin C sollte zeitgleich erfolgen. Wenn Sie Ihren Eisenspiegel positiv beeinflussen möchten, sollten Sie also gezielt Kombinationen aus eisenhaltigen und Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln zu sich nehmen.

Ein Glas Orangensaft zur eisenreichen Mahlzeit

100 Milligramm Vitamin C ist beispielsweise in einem Glas (200 ml) frisch gepresstem Orangensaft, 100 Gramm Brokkoli oder in wenigen Streifen roter Paprika enthalten. Auch Petersilie, Sanddorn (z.B. als Konfitüre) und schwarze Johannisbeeren sind besonders Vitamin-C-reiche Lebensmittel.
Auch Apfelsäure (z.B. in naturtrübem Apfelsaft), Weinsäure (z.B. in Ananas, schwarzem Pfeffer und Obstessig) und Zitronensäure (z.B. in Grapefruits, Orangen und Limetten) fördern die Eisenresorption.

Diese Speisen sollten Sie bei Eisenmangel meiden

Es gibt auch Lebensmittel, welche dem Körper die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung erschweren. Dazu gehören Kaffee, schwarzer Tee und Rotwein. Auch Milch kann durch das enthaltene Calcium die Aufnahme von Eisen hemmen.

Weiterführende Informationen

Blass, ständig müde und etwas antriebsschwach? Mögliche erste Anzeichen für einen Eisenmangel.

Um einem Eisenmangel, der mit Müdigkeit oder erhöhter Infektanfälligkeit verbunden ist, vorzubeugen, sollte auf eine eisenreiche Nahrung geachtet werden.