Wie werden Analthrombosen behandelt?

Die Therapie einer Analthrombose erfolgt in der Regel durch Ihren Arzt. Er wird Ihnen geeignete rezeptpflichtige Proktologika zur Linderung des Juckreizes und der Schmerzen verordnen. Ein operativer Eingriff ist in der Regel nicht notwendig.

Schmerzlindernde Salben

Bei starken Schmerzen eignen sich zur Behandlung einer Analthrombose schmerzlindernde Salben mit Lokalanästhetika (z.B. Lidocain oder Cinchocainhydrochlorid). Bei Symptomen wie sehr starke Schmerzen können auch schmerz- und entzündungshemmende Salben oder Tabletten mit dem Wirkstoff Diclofenac sinnvoll sein.

Operative Entfernung eines Analthrombus

Analthrombosen bilden sich in häufig nach wenigen Tagen oder Wochen von selbst zurück. Nur in folgenden sehr selten auftretenden Fällen ist ein operativer Eingriff bei Analthrombosen notwendig:

  • bei unerträglichen Schmerzen
  • wenn der Thrombus zu platzen droht
  • wenn der Thrombus geplatzt ist und eine Infektion droht

Im Falle einer Operation wird der gesamte Thrombus chirurgisch entfernt. Dieser Eingriff wird unter lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Die Nachbehandlung erfolgt über Sitzbäder und Salbenanwendungen. In den meisten Fällen kann der Patient am nächsten Tag schon wieder zur Arbeit gehen.

Weiterführende Informationen

Analthrombosen sind harmlos, können aber zu Beschwerden führen - oft werden sie mit Hämorriden verwechselt: Analthrombosen bluten aber nicht.

Zur Behandlung der Schmerzen von Analthrombosen eignen sich Salben mit Lokalanästhetika. Aber auch Sitzbäder mit Kamillenextrakt können helfen.