Was sind die Symptome einer Analthrombose?

Das wichtigste zuerst: Analthrombosen sind anders als Beinvenenthrombosen harmlos. Analthrombosen machen sich durch einen plötzlich auftretenden, geröteten Knoten am Afterrand bemerkbar. Eine Analthrombose kann aus mehrere Thromben bestehen und Kirschgröße, in seltenen Fällen sogar Pflaumengröße erreichen.

Juckreiz, Schmerzen, Eiter oder nässende Entzündungen

Häufig tritt gleichzeitig mit der Analthrombose ein Umgebungsödem auf. Dieses löst durch die Gewebespannung starke Schmerzen aus. Der Knoten einer Analthrombose kann sich spontan oder auf Druck (Toilettenpapier) öffnen, wobei sich Teile des so genannten Koagels entleeren. Patienten mit Analthrombosen leiden oft unter Juckreiz, sowie eitrigen oder nässenden Entzündungen am After. Die Therapie von Analthrombosen erfolgt durch den Arzt.

Analthrombosen und Hämorrhoiden – zwei grundverschiedene Dinge!

Eine Analthrombose wird häufig mit Hämorrhoiden verwechselt. Hier gibt es aber ganz klare Unterscheidungsmerkmale:

Analthrombose

  • Analthrombosen liegen immer außerhalb des Anus.
  • Analthrombosen verursachen Schmerzen.
  • Analthrombosen bluten nicht.

Hämorrhoiden

  • Hämorrhoiden liegen immer innerhalb des Anus.
  • Hämorrhoiden verursachen zumindest im Anfangsstadium keine Schmerzen.
  • Hämorrhoiden bluten sehr leicht.

Weiterführende Informationen

Die Therapie einer Analthrombose erfolgt in der Regel durch den Arzt. Er kann geeignete Medikamente gegen den Juckreiz und die Schmerzen verordnen.

Zur Behandlung der Schmerzen von Analthrombosen eignen sich Salben mit Lokalanästhektika. Aber auch Sitzbäder mit Kamillenextrakt können helfen.