Was tun bei einer Analfissur?

Ballaststoffreiche Ernährung

Die beste vorbeugende Maßnahme gegen Analfissuren ist weicher Stuhlgang. So sorgt eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung für eine regelmäßige Darmentleerung und weichen Stuhlgang.

  • ausgewogene Ernährung
  • weicher Stuhlgang
  • Baumwollunterwäsche
  • schmerzlindernde Salben

Bei Analfissuren hilft richtige Ernährung

Greifen Sie zu Vollkornprodukten und Rohkostsalaten und verwöhnen Sie sich mit viel frischem Obst. Milchprodukte wie Buttermilch, Quark und Joghurts sollten auf Ihrem Speisezettel nicht fehlen. Sorgen Sie auch täglich für ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2 – 3 Liter Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee).

Hygiene im Analbereich ist wichtig!

Hygiene beginnt bei der Auswahl der Unterwäsche. Wählen Sie 100% Baumwolle, denn diese ist besonders hautfreundlich, atmungsaktiv und ermöglicht eine ausreichende Schweißaufnahme.

Auch die richtige Analhygiene hilft, Beschwerden wie Schmerzen, Brennen und Juckreiz zu lindern. Reinigen Sie den Analbereich nach jedem Stuhlgang vorsichtig mit lauwarmem Wasser. Benutzen Sie Einmalwaschlappen, einen dicken Wattebausch oder extraweiches Toilettenpapier. Anschließend vorsichtig trocken tupfen!

Verwendung von schmerzlindernde Salben oder Zäpfchen

Zur Linderung von Schmerzen im Analbereich eignen sich Salben und Zäpfchen mit Lokalanästhetika wie Lidocain oder Cinchocainhydrochlorid.

Weiterführende Informationen

Typisch für Analfissuren sind starke Schmerzen während des Stuhlgangs. Diese Schmerzen können über mehrere Stunden andauern.

Bei Analfissuren verschreibt der Arzt die passende Therapie. Mit dem Analdehner aber auch mit Sitzbädern können die Betroffenen sich aber auch selbst Linderung verschaffen.