Tipps für den Alltag: Was Sie tun können

Ernährung: Abwechslungsreicher und gesunder Genuss

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind in der Zeit der Hormonumstellung besonders wichtig.

  • Mehr Obst und Gemüse, weniger Fisch und Fleisch – variieren Sie nach Ihren Vorlieben und genießen Sie Ihre Mahlzeiten.
  • Regelmäßiges Essen wirkt hitzewallungsfördernden Blutzuckerschwankungen entgegen.
  • Sojaprodukte enthalten Isoflavone. Diese pflanzlichen Substanzen entfalten im Körper eine hormonähnliche Wirkung und können bei manchen Frauen eine positive Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden haben.

Hilfreiche Ernährungstipps finden Sie unter dge.de.

Rauchen: Das Aufhören lohnt sich

Verzichten Sie auf Rauchen, denn es beeinflusst den Verlauf der Wechseljahre negativ und kann Hitzewallungen verstärken.

Bewegung und Sport: Fit durch die Wechseljahre

Regelmäßige Bewegung ist gut für Gesundheit und Wohlbefinden, und auch Wechseljahresbeschwerden lassen sich damit lindern. Wichtig ist, dass Sie Spaß daran haben und sich nicht überfordern. Auch Spaziergänge helfen.

  • Die körpereigene Temperaturregulation wird gestärkt, infolgedessen werden Hitzewallungen reduziert.
  • Ein- und Durchschlafvermögen werden verbessert, da Sport ermüdet.
  • Stresshormone werden abgebaut, dadurch wird das Wohlbefinden gesteigert.
  • Übergewicht kann leichter reduziert bzw. das Idealgewicht gehalten werden.

Zeit für mich: Erholung in einer stressigen Zeit

Besonders in der turbulenten Lebensphase der Wechseljahre ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zur Ruhe zu kommen. Das tut Ihnen gut und wirkt gleichzeitig Wechseljahresbeschwerden entgegen.

  • Ein regelmäßiger Termin nur für Sie stärkt das innere Gleichgewicht, egal ob relaxende Massage oder auspowernder Sport.
  • Entspannungstechniken, wie Yoga, Meditation oder Pilates, helfen beim Stressabbau. Das sogenannte Hormon-Yoga wurde beispielsweise speziell entwickelt, um Wechseljahresbeschwerden vorzubeugen und entgegenzuwirken. Es beinhaltet Elemente aus verschiedenen Yoga-Richtungen und wirkt gezielt auf die weiblichen hormonerzeugenden Drüsen und Organe, wie Eierstöcke und Schilddrüse.

Die Phytotherapie basiert als Bestandteil der Schulmedizin auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist hormonfrei

Die Begleiterscheinungen von Wechseljahren sind vielfältig. Nicht alle Beschwerden sind hormonell bedingt.