Symptome hormonabhängiger Brustbeschwerden

Die typischen Symptome der hormonabhängigen Brustbeschwerden sind, Brustspannen (beidseitig oder auch verstärkt einseitig, stechende oder ziehende Schmerzen in einer oder beiden Brüsten, gesteigerte Berührungsempfindlichkeit sowie gefühlte Vergrößerung der Brüste. Die Symptome für Brustbeschwerden beginnen meistens in der Mitte des Monatszyklus mit dem Eisprung und verstärken sich häufig gegen Zyklusende.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Die hormonabhängigen Brustbeschwerden sind oft Teil des so genannten prämenstruellen Syndroms (PMS). Obwohl noch nicht alle Faktoren für das Auftreten eines PMS bekannt sind, ist belegt, dass Unausgewogenheiten des Hormonshaushaltes (Östrogen/Progesteron) und Störungen des Wasserhaushaltes und Elektrolythaushaltes im Ablauf des Menstruationszyklus wesentlich daran beteiligt sind.

Ein PMS führt neben den erwähnten Brustbeschwerden oft zu weiteren körperlichen und psychischen Symptomen. Körperliche Symptome neben den Brustbeschwerden können sein

  • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
  • Gewichtszunahme
  • Hautveränderungen (Akne)
  • Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden
  • Blähbauch, geschwollener Bauch
  • Kopfschmerzen
  • Reizbarkeit
  • Bauchbeschwerden
  • Kopfschmerzen, Migräne

Als psychische Symptome eines PMS können auftreten

  • Stimmungsschwankungen
  • Depressive Phasen
  • Antriebslosigkeit, Überaktivität
  • Konzentrationsstörungen
  • Angstzustände
  • Reizbarkeit

Bei starken Brustschmerzen sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt konsultieren. Er kann entscheiden, ob ein geeignetes Medikament Ihnen helfen kann, die Beschwerden zu lindern.

Gegen leichte Brustschmerzen helfen kühlende Umschläge und ein gut sitzender BH. Bei stärkeren Schmerzen oder Veränderung an Ihren Brüsten sollten Sie aber Ihren Arzt aufsuchen.